Reibradantrieb mit App-Anbindung
ASUS Oxiis: E-Bike-Antrieb zum Nachrüsten vorgestellt
ASUS erweitert sein Portfolio um einen nachrüstbaren, App-gesteuerten Elektroantrieb für Fahrräder. Der ASUS Oxiis E250G1 wird an der Sattelstütze befestigt und überträgt seine Kraft über ein sogenanntes „friction wheel“ direkt auf den Hinterreifen. Damit lassen sich vorhandene Fahrräder elektrifizieren, ohne Schaltung oder Bremsanlage umbauen zu müssen.

Der Motor arbeitet mit 250 Watt Nennleistung und erreicht kurzzeitig bis zu 500 Watt. Ein kabelloser Kadenzsensor erkennt die Tretbewegung. Zusätzlich soll das System Steigungen erfassen und seine Unterstützung daran anpassen. Drei Fahrmodi, Eco, Normal und Sport, stehen zur Wahl.
Akku lädt über USB-C
Der herausnehmbare Akku besitzt eine Kapazität von gut 150 Wh und lässt sich mit einem 100-Watt-USB-C-PD-Netzteil in rund zwei Stunden vollständig laden. ASUS nennt bis zu 50 Kilometer Reichweite im Eco-Modus. Im Sport-Modus reduziert sich dieser Wert auf etwa zehn Kilometer. Wie bei regulären E-Bikes hängt die tatsächlich erreichbare Strecke von Fahrweise, Gelände und Unterstützungsstufe ab. Bei unserem Test des Touroll S3 Pro zeigte sich bereits, wie stark solche Reichweitenangaben im Alltag von den aktuellen Umgebungsvariaben beeinflusst werden.
Das komplette Oxiis-System inklusive Akku wiegt 3,7 Kilogramm. Es unterstützt Laufräder zwischen 16 und 29 Zoll und Reifenbreiten bis 60 Millimeter. Die Sattelstütze muss einen Durchmesser zwischen 25,4 und 34,9 Millimetern besitzen. Carbon-Sattelstützen schließt ASUS ausdrücklich aus. Auch vollgefederte Mountainbikes sind nicht vorgesehen. Bei den Reifen empfiehlt der Hersteller glatte oder mäßig profilierte Varianten, ausgeprägte Stollenreifen eignen sich nicht.
App-Steuerung und regionale Tempolimits
Zwischen den drei Unterstützungsstufen kann direkt am Antrieb oder über die Oxiis-App gewechselt werden. Ein integriertes Rücklicht erkennt Bremsvorgänge und soll entsprechend reagieren. Das Gehäuse ist nach IPX4 gegen Spritzwasser geschützt und damit laut ASUS für leichten Regen ausgelegt.
ASUS nennt eine technisch mögliche Höchstgeschwindigkeit von 32 km/h, weist aber zugleich auf regionale Begrenzungen hin. In entsprechenden Märkten wird die Unterstützung auf 25 km/h beschränkt. Die Einhaltung lokaler Vorschriften liegt laut Hersteller beim Nutzer. Gerade bei Nachrüstlösungen ist dieser Punkt entscheidend, denn aus einem normalen Fahrrad soll am Ende kein Fahrzeug werden, das außerhalb der zulässigen E-Bike-Klasse liegt.
- Tenways AGO Performance im Test: Premium-E-Bike mit Bosch-Antrieb
Mit App, Sensorik und automatischer Anpassung verfolgt Oxiis damit einen anderen Ansatz als einfache Nachrüstmotoren. Gleichzeitig bleibt das System deutlich reduzierter als vollständig integrierte Plattformen wie das Bosch Smart System, bei denen Motor, Akku, Display und Software eng miteinander verzahnt sind. Angaben zu Preis und Verkaufsstart macht ASUS bislang nicht.

Wie früher bei meiner Solex. Funktioniert nicht bei Nässe und Schnee.
Ich erinnere mich! Genauso ist es. Ich hatte auch mal eines. Aber ich erinnere mich auch noch, wie laut es war. Das ist jetzt anders. Niemals würde ich das Ding kaufen.
Ok, also an 90% aller anderen Tage im Jahr. Was ist so schwer an dieser Denkweise?
Ich meine funktioniert an gefühlt 90% aller Tage.
Nicht, wenn du in Norddeutschland wohnst. Summer is, when the rain gets warmer…;-)
Coole Idee, aber Gepäckträger und Schutzblech stehen der Umsetzung doch meist im Weg, oder??
Ist die Frage ernst gemeint? Sonst einfach mit Gepäckträger und Schutzblech probieren. Wird schon :-p
Da stellt sich die spannende Frage:“Wer haftet“. Kein Fahrradrahmen ist für die Belastung eines solchen Systems an dieser Montagestelle ausgelegt. Und als alter Radfahrer habe ich schon viele Rahmen brechen sehen
Ich bin auch ein alter Radfahrer, aber ich habe in den letzten 55 Jahren noch keinen Rahmen brechen sehen. Was war denn bei den vielen Rahmen die Ursache?
+1
Die Frage kann man zumindest teilweise beantworten: der Antrieb nicht, zumindest nicht, wenn es nass ist…
Da bricht doch nicht der Rahmen. Schau‘ doch mal, worauf die Kraft wirkt…
Ich kann hier nur abraten. Das Prinzip ist bereits uralt und hat sich nie durchgesetzt. Reifenkiller und mieser Wirkungsgrad. Die 150 Wh sind lächerlich und erreichen schon mit Naben/Lagermotor nie im Leben die 50 Km auf niedrigster Stufe.
Was hier daherkommt wie eine einfache Lösung ohne viel Montage ist ein Rohrkrepierer.
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Das eher was für den ersten April. Der Reifen Verschleiß ist gigantisch und der Wirkungsgrad unterirdisch
Ein Antrieb für draußen, der nicht wirklich Wasserdicht ist, genau mein Humor :)
Ziemlich häßlich ;-))
Ja bin ich beim Postillon…?
Lässt sich auch einfach klauen.
Und dann noch mit Schnellspanner am Sattel und das Ding ist weg :D
Trotzdem sicherlich nicht günstig. Gibt es irgendwelche Angaben zum Diebstahl Schutz? Hexlox?
Mimimimimimi