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3 Millionen Dollar gespart

Tim Cook verkauft Aktienpaket gerade noch rechtzeitig

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50 Kommentare 50

In seiner Position als Apple-Chef dürfte Tim Cook angesichts der vom US-Präsidenten Donald Trump angekündigten Strafzölle gerade einiges zu tun haben. Der von Trump angesteuerte Handelskrieg könnte Apple schwer zu schaffen machen. Als Privatmann darf sich Cook derweil die Hände reiben, hat er doch am Mittwoch noch 108.136 Apple-Aktien verkauft – gerade rechtzeitig, bevor der Wert des Papiers in der Folge von Trumps Ankündigungen eingebrochen ist.

Seit gestern hat die Apple-Aktie gut 12 Prozent an Wert verloren. Das von Cook veräußerte Aktienpaket wäre somit heute knapp 3 Millionen Dollar weniger wert. Insgesamt hat der Apple-Chef mit dieser Aktion rund 24 Millionen Dollar eingestrichen.

Aktie

Apples Aktienkurs seit Anfang April (Grafik: Google)

Cooks Aktienverkauf war regulär bei der zuständigen Kontrollbehörde SEC gemeldet und es steht außer Zweifel, dass ein direkter Zusammenhang zu den aktuellen Maßnahmen der US-Regierung und den damit bereits im Vorfeld zu erwartenden Kursverlusten besteht. Aktienpakete sind der größte Teil von Cooks regulärem Einkommen bei Apple, während seine Grundvergütung mit zuletzt drei Millionen Dollar eher gering ist.

Diese Aktien können dann nach Ablauf bestimmter Haltefristen verkauft und in bare Münze umgesetzt werden. Cook macht von dieser Möglichkeit in regelmäßigen Abständen Gebrauch.

China hat Gegenzölle angekündigt

Die wirtschaftliche Situation spitzt sich infolge der von Trump angekündigten Zollpolitik der USA derweil weiter zu. Im Gegenzug hat nun auch China angekündigt, einen Sonderzoll auf aus den USA eingeführte Waren zu erheben.

Mit 34 Prozent sollen diese in gleicher Höhe ausfallen, wie die von Trump geplanten Zölle auf Importe aus China. Die chinesische Regierung hat die Maßnahme zudem auch zeitlich an die Ankündigung der US-Regierung geknüpft. China will die Sondergebühren vom 10. April an erheben, also einen Tag nach dem von der Trump-Regierung geplanten Start.

04. Apr. 2025 um 16:52 Uhr von chris Fehler gefunden?


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    50 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • Da kann ich ja beruhigt schlafen gehen. Er hat also Aktien verkauft wie viele andere. Es gibt auch welche die jetzt nachkaufen. Schön schön.

    • einfach nur noch pervers, über welche Beträge wir da für Privatleute sprechen….

      • Jedem das Seine… ich wollt seinen Job nicht haben.

      • Warum? Das kannst fast nix falsch machen. Der Großteil der Apple Jünger verteidigt jeglichen umstrittenen Entscheidungen, Fehltritte und Lächerlichkeiten. Das einzige was man machen muss ist den Aktienkurs nach oben zu treiben. Das geht mit fragwürdigen Steuermodellen, unliebsamen Preiserhöhungen und Dauereinnahmen durch erpresserisches Verhalten. Die meisten Sachen werden noch Anwälten, Finanzanteilung etc gesteuert. Also im Grunde muss nur als Galleonsfigur nett gelächelt und gewunken werden um absurde Summen zu bekommen, wobei ein paar Monate für den Rest deines Lebens ausreichen würde um finanzielle Unabhängigkeit zu erreichen und nie wieder arbeiten zu müssen….

      • Ich sehe, ein Experte hat alles durchschaut.

  • sprechen wir über den gleichen Tim Cook, der Donald Trumps Wahlkampf mit einer Mio Dollar unterstützt hat ? SHAME ON HIM !

  • Das bedeutet nichts Gutes. Die Ausnahme für Apple wie beim letzten Mal ist also eher unwahrscheinlich.

  • Es ist Trump, in wenigen Wochen wird zurückgerudert. Abwarten und Tee trinken, wie immer beim Orangenkopf.

    • Haha. Welches Insidergeschäft? Wer das nicht kommen sehen hat, hat auf den Aktienmarkt nichts verloren oder ist schon unter der Erde.

      • Dabei heißt es doch immer, man soll solche Phasen aussitzen und langfristig planen. Aber gut, wenn man, so wie Tim, so unclever ist und alle Aktien von ausschließlich genau einer Butze hat, dann ist das natürlich wenig diversifiziert. Da hätte ich an seiner Stelle dann vielleicht auch ein wenig Panik bekommen und einfach mal im großen Stil verkauft. :)

      • Glückwunsch, dann bist du ja jetzt reich!

      • haha da hat Timi wohl nur Glück gehabt, dass sein Kumpel die Ankündigung nach dem Verkauf gemacht hat.

      • Man wusste im März das ein Zollhammer kommen wird. Wurde ja auch schon längst angedroht. Selbst unzählige Podcast haben das thematisiert. Da muss man schon arg geistig ein an der Waffel haben oder das bewusst ankommen lassen. Das war wahrlich keine Zauberrei.

      • Und nochmals; Glückwunsch zum Reichtum! Mit wem Wissen war es ein Klacks Millionen zu machen. Es war ein todsicheres Ding. Wer jetzt noch arm ist, der hat einen an der Waffel.

      • Sicherlich haben einige Geld gemacht.

    • Das war kein Insidergeschäft, selbst ohne die Infos aus dem Artikel. Trump hat den großangelegten Zoll-Holzhammer seit Wochen als Liberation Day, sogar mit dem exakten Datum, angekündigt. Jeder konnte das kommen sehen.

  • Typisch Web – keine Ahnung und losplappern. Solltest erstmal das kleine Ein ma l Eins der Börse lernen bevor du jemanden kriminelle Machenschaften unterstellst.

  • Meine Aktien haben ein Allzeithoch. Mal gewinnt man, mal verliert man.

  • Luckymorpheus74

    Geld und Aktien sind der Untergang der Menschheit auf Raten. Daraus entsteht viel Weiteres Böses und Schlechtes.

    • Was waren das noch für tolle Zeiten, zu denen man Brote gegen Schafe tauschen musste. So viel unkomplizierter (wie viele Brote muss ich noch gleich auf Lager haben um ein Schaf zu kaufen?)
      Und Aktien sind nur Anteilsscheine. Wie besser wäre die Welt, wenn es verboten gewesen wäre Unternehmensanteile abzutreten oder zu belasten. Dann hätte es nie so viele Unternehmen und Betriebe gegeben. Denn der Müller bekommt nichtmal seine Mühle finanziert. Und ohne das Mehl vom Müller könnte der Bäcker kein Brot backen und ich müsste mir keine Gedanken mehr darüber machen, wie viele Brote ich für das Schaf brauche. Der Kreis schließt sich./s

  • Wenn er von seinem Vermögen jetzt Bitcoin kauft, ist er gut beraten.

  • Gerade noch rechtzeitig. Da hat sich die Großspende ja jetzt schon ausgezahlt.

  • So eine Überraschung.

    Der US Geldadel kommt gut durch die Krise

  • Ich hab heute auch meine 2 Apple-Aktien verkauft, eine Currywurst gefressen und den Rest verhurt (ganz klassisch).

  • der gute herr cook waere besser ceo der ubs. deren ceo herr ermotti, hat 2023 14.4 millionen chf bekommen. das fuer 9 monate arbeit. und 2024 hat herr ermotti, fuer 12 monate arbeit, „nur“ 14.9 millionen chf erhalten. ich kann solche verguetungen nicht ganz nach voll ziehen. trotz dem goenne ich es im. und mal ehrlich, es wuerde 100 pro keine nein sagen, wen er/sie es angeboten bekaeme.

  • Da es in den Kommentar Thema war:
    Es gibt keine eindeutigen Beweise dafür, dass Tim Cook, der CEO von Apple, Donald Trump aktiv im Wahlkampf 2024 unterstützt hat. Während des Wahlkampfs gab es Berichte, dass Cook mit Trump gesprochen hat, insbesondere über Themen wie EU-Strafen gegen Apple. Trump selbst erwähnte in einem Podcast, dass Cook ihn angerufen habe, um über diese Strafzahlungen zu sprechen, und dass er, Trump, versprochen habe, amerikanische Unternehmen wie Apple vor solchen Maßnahmen zu schützen, sollte er gewählt werden. Dies deutet jedoch eher auf ein geschäftliches Interesse als auf eine direkte politische Unterstützung hin.
    Nach der Wahl, im Januar 2025, wurde berichtet, dass Tim Cook eine Spende von einer Million Dollar für Trumps Amtseinführungsfeierlichkeiten zugesagt habe. Dies ist allerdings keine direkte Wahlkampfunterstützung, sondern eine Geste, die nach dem Wahlsieg erfolgte und von vielen Unternehmen als übliche Praxis angesehen wird, um gute Beziehungen zur neuen Regierung zu pflegen. Ähnliche Spenden kamen auch von anderen Tech-Firmen wie Microsoft, Amazon und Meta.
    Posts auf X, die behaupten, Cook habe eine Million Dollar direkt an Trumps Wahlkampf gespendet, sind nicht durch verlässliche Quellen gedeckt und sollten mit Vorsicht betrachtet werden. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Tim Cook Trump nicht offiziell oder direkt im Wahlkampf unterstützt hat, sondern eher geschäftliche Gespräche führte und später eine Spende für die Amtseinführung leistete.

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