iphone-ticker.de — Alles zum iPhone. Seit 2007. 39 190 Artikel

Lücken und einfach zu umgehen

Stiftung Warentest kritisiert Apples Schutzfunktionen für Kinder

Artikel auf Mastodon teilen.
91 Kommentare 91

Die Stiftung Warentest hat sich gemeinsam mit dem SWR mit Apples Schutzfunktionen für Kinder befasst und stellt der in die Betriebssysteme der Apple-Geräte integrierten Technologie kein besonders gutes Zeugnis aus. So kritisieren die Tester, dass der Schutz vor nicht für Kinder geeigneten Inhalten unzulänglich ist und man die zugrunde liegenden Mechanismen zu leicht aushebeln kann.

Lücken in Apples Kinderschutz haben die Tester beispielsweise beim Zugriff auf Videos ausfindig gemacht. So sei es auch mit dem Apple-Kinder­konto eines 12-Jährigen möglich, anzügliche und frauenfeindliche Videos oder verstörende Aufnahmen von Unfällen und Szenen aus Horrorfilmen abzurufen. Für den Zugriff auf diese Inhalte wurde dem Bericht zufolge die YouTube-App verwendet.

Bildschirmzeit Screenshots

Die ebenfalls im Rahmen des Tests festgestellten Probleme, dass sich Apples Schutzmechanismen mit wenig Aufwand aushebeln lassen, sind altbekannt. Wir haben in der Vergangenheit mehrfach darüber berichtet, dass Kinder immer wieder neue Wege finden, um beispielsweise zeitliche Beschränkungen beim Zugriff auf Spiele- oder Messenger-Apps zu umgehen. Apple zeigt nicht sonderlich viel Engagement, die in diesem Bereich bekannten Fehler zu beheben. So lassen sich vorhandene Einschränkungen auch unter der aktuellen iOS-Version 18.2.1 weiterhin umgehen.

Apple will die Problematik nicht kennen

Die Stiftung Warentest und der SWR haben Apple mit ihren Kritikpunkten konfrontiert und auf ihre Anfrage hin die für Apple üblichen ausweichenden Antworten erhalten. So würden sich die Inhaltsbeschränkungen lediglich auf von Apple selbst angebotene Apps beziehen und es sei zudem nötig, das Bild­schirm­zeit-Pass­wort der Eltern einzugeben, um die Funk­tion „Unterstützender Zugriff“ zu starten. Letzteres ist allerdings zum Ärger der betroffenen Eltern genau nicht der Fall.

Apple hat immerhin auch mitgeteilt, dass man den Berichten über diese Fehlfunktion nachgehen wolle. In diesem Zusammenhang wundert uns nur, dieser Sachverhalt, der seit Monaten bekannt ist, bei Apple nicht längst aufgegriffen wurde.

Eltern, die Apples Kinderschutzfunktionen verwenden wollen, finden bei der Stiftung Warentest eine Übersicht der verfügbaren Funktionen und eine Anleitung, diese so verlässlich und effektiv wie möglich zu verwenden.

22. Jan. 2025 um 10:08 Uhr von chris Fehler gefunden?


    Zum Absenden des Formulars muss Google reCAPTCHA geladen werden.
    Google reCAPTCHA Datenschutzerklärung

    Google reCAPTCHA laden

    91 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • Das ist echt für die Füße, funktioniert nur so halbgar, essenzielle Dinge fehlen, die Bedienung ist noch dazu grottig.

    • Der Kinderschutz über die Familie ist einfach nur ein krampft und kann viele Probleme listen. Das Apple diese nicht kennt ist ein Armutszeugnis zumal diese auch bereits in Apple Communities diskutiert werden.
      Für mich ist das System theoretisch von Entwicklern ohne Kinder implementiert die keine Praxis Erfahrung haben.

    • Funktioniert höchstens halbtägig!!! Ich rege mich über die Verantwortungslosigkeit von Apple sehr auf. Funktioniert oft nicht wirklich.

  • Wo funktioniert es besser? Also die Kids Funktion von Amazon ist absolut grottenschlecht. Android habe ich kein Erfahrung

  • Den Verein lobe ich selten, aber hier ist die Kritik berechtigt!

  • Danke für diesen Artikel! Bei uns steht gerade genau dieses Thema an, das erste Handy (älteres iPhone) für meine Tochter, und ich suche noch nach der besten App/Konfiguration, um die Handynutzung zu begleiten, steuern und sowohl von der Nutzungsdauer her als auch von der Zugriff auf Apps/Content etc. einzuschränken. Habt Ihr dazu schon mal einen Artikel verfasst, den Ihr hier verlinken könntet oder hat jemand aus der Community Tips für mich, wie macht Ihr das?

    • Der verlinkte Artikel ist doch die beste Quelle. Ansonsten hilft nur: Selbst alle Einstellungen einrichten und testen (!) bevor man dem Kind das iPhone übergibt. Meine Tochter gibt ihr iPhone quasi nicht mehr her und oder nur mit eigenem Passwort gelockt. Dann lässt sich nur schwer nachjustieren. Sowas wie Unrechtsbewusstsein bei Überschreiten von Grenzen haben die Kids nicht. Bereite Dich auf wiederkehrende schwere Gespräche vor. Meine Tochter ist zeitgleich mit 10 in die Pubertät gekommen. Komm da mal mit Argumenten, wenn alles nur noch peinlich und doof ist.

    • Hi! Als Vater einer mittlerweile Zwölfjährigen, die ein stark reglementiertes iPhone hat seitdem sie zehn ist, würde ich dir raten zu warten, bis sie mindestens 14 Jahre alt sind. Mein achtjähriger Sohn wir vor seinem 14. Geburtstag kein Handy bekommen. Ich habe gelernt, lernen müssen.

    • Arbeite mit Aufklärung und baue Vertrauen auf. Das Schlimmste ist Misstrauen und eine fehlende oder unvollständige Aufklärung über mögliche Gefahren. Setze Bildschirmzeiten als Limit, erlaube nur ausgewählte Webseiten und halte Apps wie WhatsApp so lange wie möglich fern.

      Zu Hause kannst du einen Raspberry Pi mit Pi-hole oder AdGuard einrichten, um Zugriffe zu protokollieren. So kannst du bei auffälligen Aktivitäten schnell reagieren und die Regeln anpassen. Denke daran, dass es heute eine andere Jugend ist als früher – gehe mit einem gesunden Maß vor. Vertrauen ist wichtig aber Kontrolle ist auch ein wichtiger Bestandteil der Erziehung. Es kommt noch schlimmer, wenn der Computer in den Fokus rückt. ;-)

  • Das wertvollste Unternehmen der Welt will KI einführen und schafft noch nicht mal eine Kinder Sicherheitsfunktion.
    Muss man sich echt mal vorstellen.
    Aber ist ja auch klar, Kinder machen wahrscheinlich mehr Umsatz als Erwachsene.
    So viele Schrott Spiele die angeboten werden, die spielt doch kein Erwachsener

  • Android ist da viel weiter. Das sollte Apple mal kopieren…

  • Die Zeiteinstellungen funktionieren bei meinen Kindern einwandfrei wenn man sie richtig einstellt.
    Apple kann für Inhalte wohl nur das Alter an die App( zum Beispiel YouTube) weitergeben. Den Inhalt des ganzen Internet zu kontrollieren ist wohl etwas zu anspruchsvoll. Besonders weil das gerade in den USA sowieso abgeschafft wird.

    • Wäre toll, wenn das immer so wäre. Bei meiner Tochter läuft nachweislich die Zeit bei WhatsApp weiter, auch wenn sie nur einmal kurz eine Nachricht geschrieben hat. Nach 1 Stunde ist dann das Zeitkontingent für Soziale Netze abgelaufen. Und weil die Kids sich ja nur noch darüber zu Hausaufgaben oder Verabredungen abstimmen, geht dann sofort die Forderung nach Zusatzzeit oder Abschaltung der kaputten Bildschirmzeit los.

    • Die Bildschirmzeit ist nicht geeignet, um das Verhalten der Handynutzung der Kinder zu kontrollieren oder zu beschränken.
      Wer was anderes behauptet hat keine Ahnung.

      • Bei mir hat es mit meinem mittlerweile 18 Jährigen tadellos geklappt. Hatte bis 18 sogar Bildschirmzeit drin. (Alle gesagt: Das kannst Du nicht bringen. Doch kann ich!)
        Apps, Zeiten, Websites Zugriffe, installieren von Apps nur mit Freigabe und Freigaben von zusätzlicher Zeit. Bei allem konnte ich auch die genutzte Zeiten der Apps sehen und habe ihm dann auch erklärt, das TikTok, Insta für 5 Stunden am Tag nicht geht.
        Soll sich aber selber Gedanken zu machen und hatte dann auch teilweise die Apps für Wochen deinstalliert (Detox).
        Auch mal großzügig sein und bei overnights abschalten. Ist alles ein geben und nehmen.
        Es geht alles, es muss alles nur auch mal vernünftig angewandt werden (Technik und zwischenmenschliche Kommunikation)

  • Also, dass man das aushebeln kann ist schlecht, ok.
    Aber dass YouTube Content bietet, der offensichtlich halt nicht klassifiziert ist soll Apples Verschulden sein?

    • Ja wenn man das durchlest lässt an den „Test“ doch stark zweifeln.

    • Sie gehen davon aus dass die Apple Kindersicherung auch Auswirkungen auf die YouTube App hat. Könnten Eltern, die sich damit nicht auseinandersetzen, auch vermuten. Aber wie Apple sagt, die Funktion hat nur Auswirkungen auf ihre eigenen Apps. Auf YouTube muss man nochmal extra Einstellungen vornehmen. Auch kein Wunder das Android hier besser abschneidet – all diese Apps kommen ja von Google inklusive des Betriebssystems

      • Ich finde alleine die Alterbereiche bei Youtube eine Katastrophe.
        Es gibt bis 4 / 5-8 / 9-12.
        Finde ich zur weit gefasst. Mit dem -8 kommen schon Sachen dazu, die ich für unsere 6 Jährige nicht gut finde.
        Leider ist Apple da auch nicht besser:
        Ab 0 / ab6 / Ab 12 / Ab 16 / Ab 18 : Ehrlich jetzt? 6-12 in einem Rahmen ist viel zu groß.

      • Es ist schon ärgerlich wenn ich die YouTube Kids App einschränke, aber über fragfin dann ungehindert YouTube geschaut werden kann…. soll ich etwas jede YouTube Domain auf DNS Ebene einschränken?

      • Leider werden einige dieser Netzwerke immer schlimmer.
        Wenn man sich mal X anschaut, dann darf man da ein Kind fast gar nicht mehr drauflassen.
        Es wird nichts mehr eingeschränkt, auf allen möglichen Einträgen bekommt man Follower mit Sex-Mist und von dem Umgangston dort mal ganz angesehen. Das hat für mich auch nicht mehr viel mit freier Meinungsäußerung zu tun.
        Und auf Youtube machen sie da auch schon ein schlechteren Job meines erachtens, es geht nur noch um Werbeschalte und die Werbungen die da kommen sind absolut chaotisch.
        Es wird nicht besser ….

      • Das ganze Alterssystem ist eh merkwüdig gelöst bei Apple.
        Da hat man schon den Account für das Kind mit der Altersangabe, muss aber dann beispielsweise in der Apple-Eigenen Appstore App dann nochmals die Altersgrenze separat angeben.

  • Vielleicht braucht Apple ein neues Management.

    Heute akzeptiert man bei Apple über Jahre eine dysfunktionale Software

      • Lesen sie mal nach, wie lange schon die Bildschirmsperre nicht funktioniert.
        Wie viele Jahre braucht es um offensichtlich nicht funktionierendes zu fixen?

        Es gibt zig youtubevideos darüber, auf welche Arten die Bildschirmsperre umgangen werden kann – daher: Ja, seit Jahren dysfunktional. Kümmert natürlich die Leute nicht, die es nicht brauchen und genau deswegen fixt Apple es nicht, da das aktuelle Management gar nicht für die Herausforderungen von Familien interessiert.

      • Mimimimimi

      • @David, du hast vollkommen recht, so
        Ist es genau!

  • Kinderschutz…..

    Gebt mal in der Safari Browser Zeile „was“ ein im iPhone –
    Ist das jugendfrei?

    • Das Thema war schon in einem anderer Beitrag. Aber letztenendes. .. ja warum soll es das nicht sein? Es ist die neutrale Darstellung eines weiblichen Geschlechts, was man übrigens im Biologieunterricht auch sieht. Das meintest du doch, oder? Bei mir funktioniert es übrigens nicht mit dem „Was“

    • Gemacht. Dann erscheint bei mir eine Liste harmloser Beispielfragen: Was kosten Akkusysteme für PV-Anlagen? Was ist ein Inverter? Was ist meine Praxis wert? Mir fällt auf dass es alles Themen sind nach denen ich schonmal gesucht habe.

      Wenn da also bei Dir ein weibliches Geschlechtsorgan erscheint…

  • Vielleicht sollten mal Eltern einfach fragen bzw. beobachten was die Kinder am Handy machen. So eine Konversation würde ja auch schon Sprachstörungen vorbeugen.

    • Absolut richtig. Alles kann ein Handy sowieso nie filtern. Dafür gibt es viel zu viele Abwege

    • Also entweder bietet Apple die Funktion an, und dann sollte sie funktionieren.

      Oder man hat das feature halt nicht und Eltern wissen, dass sie, wenn sie das brauchen, halt auf Android umstellen müssen.

      • Das daran gearbeitet wird hat doch Apple schon bestätigt. Hier geht es doch darum das es Kinder gibt die den Schutz aushebeln. Daher mein Kommentar weiter oben.

      • Und wie weiter oben bemerkt gibt es kein 100% Schutz.

      • Jap.
        Einige der Lücken sind seit Jahren an Apple kommuniziert und auf hunderten Youtubevideos dokumentiert.
        Apple tut dagegen – nichts.
        Deutlicher kann Apple den Familien nicht den Mittelfinger zeigen.

    • Was für eine pauschale Aussage! Weder wollen noch sollten Eltern dauernd kontrollieren, was genau die Kids am Gerät machen. Freiheit in Grenzen halte ich für den besseren Ansatz. Bloß müssen die Grenzen dann technisch funktionieren. Freiwillig machen die Jugendlichen das nicht. Und wer denkt, dass sich das easy durch Konversation lösen lässt, hat offenbar keine Kinder in der Pubertät. Glückwunsch.

      • Das die bequeme Eltern das nicht wollen ist mir schon klar. Aber es gibt halt nach wie vor eine Aufsichtspflicht der Kindern gegenüber der Eltern. Wenn man die vernachlässigt gibt es Strafen. In welcher verkorksten Welt lebst du? Bis 18 muss man diese überwachen und alles erklären.

      • Den Text hast Du sicher nicht nochmal gelesen vor dem Abschicken. Das macht inhaltlich keinen Sinn.

        Was das mit Bequemlichkeit zu tun hat, verstehe ich auch nicht. Bei uns wird jedenfalls viel zu Hause mit den Kindern gesprochen. Manches findet aber hinter der Tür statt, auf der groß „kein Zutritt“ aufgeklebt wurde. Ist halt so bei Kindern, und einen gewissen Freiraum muss man auch geben, weil sonst umso mehr rebelliert wird. Hat so ungefähr 0% mit Verletzen der Aufsichtspflicht zu tun.

    • @jap: So wie Du schreibst hast Du keine Kinder, und auch keine Erfahrung mit Kindern. Dann sollte man sich bei so einem Thema vielleicht zurückhalten.

  • Sorry, aber solange bereits in der Grundschule Kinder zu WhatsAppgruppen „gezwungen“ werden und viele der Kids gänzlich uneingeschränkte Geräte nutzen, weil die Eltern gar keine Ahnung haben, ist der minimale grundschutz von Apple noch das beste.

  • Ich bin auch nicht 100-prozentig zufrieden mit den Funktionen, finde sie aber ganz in Ordnung.

    Das Apple keinen Einfluss darauf hat, was die YouTube App anzeigt ist doch vollkommen klar.

    Generell denke ich, dass der Umgang mit digitalen Endgeräten ja auch auf andere Weise erlernt werden muss, als nur über eine rein technische Kontrollfunktion.
    Dazugehört eben auch dass man mit seinen Kindern aktiv über Inhalte und Gefahren im Netz redet.
    Das kostet natürlich Zeit und Mühe, die es sich meiner Erfahrung nach lohnt zu investieren.

    • Sehr richtig. Erziehung ist die Verantwortung der Eltern. Und es lohnt sich immer da seine Zeit und Liebe zu investieren, wenn die Kinder den Eltern dann vertrauen und sich an sie wenden egal mit was sie Probleme haben . Aber es ist leider oftmals so, das Eltern versuchen diese Verantwortung an andere abzugeben (Kita, Schule, usw.) und sich dann beschweren, wenn das Ergebnis nicht wie gewünscht aussieht.

      • +1 – und ja, sie werden mehr Handyzeiten fordern. Aber da Muss man hart bleiben und Kante zeigen. Aber auch mal geben, wenn sie auf Ausflügen oder overnights sind. Das ist Vertrauen.

    • Es gibt durchaus die Möglichkeit, dass YouTube auf den Restricted Mode geschaltet wird. Das passiert zum Beispiel in manchen Routern, wenn man ein Netzwerk als VLAN mit Content Filter Family anlegt. Zum Beispiel bei Unifi.

  • Manchmal hab ich da Gefühl man sucht ständig was zu meckern. An allem wird rumgemäkelt. Und Erziehung der Kinder zur Vernunft gibt es ja eh schon nicht mehr.

  • Einen großen Bug, den ich bemängle, ist die Möglichkeit, Apps zu installieren, auch wenn im Kinderprofil das Installieren untersagt ist. Hierfür muss man nur auf die Familienkäufe zugreifen. Jede App von irgendeinem Familienmember kann jederzeit vom Kind installiert werden. Den App Store ganz zu sperren ist zwar ein Workaround, aber leider werden dadurch Updates nicht mehr einfach durchführbar. Wie man das übersehen kann, ist mir schleierhaft.

    • @_Knight_
      Ich glaube nicht, dass das „übersehen“ wurde. Kinder sind eine große Zielgruppe für InAppKäufe.
      Wenn Apple diese ganzen „übersehenen“ und halbfertigen Kinderschutz-Funktionen als teures Abo verkaufen könnte, dann würde das alles schon lange funktionieren.

      • Naja, In-App-Käufe funktionieren trotzdem nicht. Ich habe alle App-Store-Käufe und -Neuinstallationen und und auch In-App-Käufe gesperrt. Das klappt auch. Aber Apps aus der Familienbibliothek laden, ist halt frei verfügbar.

        Nur als prominentes Beispiel könnte dann also der junge Spross vlt Tinder laden, obwohl er irgendeine Lern-App aus dem Store nicht einfach laden kann. Das ist doch schräg.

      • Ich hatte auch alles abgeschaltet. Updates habe ich bei den Apps dann durchgeführt und dafür entsperrt. Wenn alles fertig war, wieder verriegelt. Kein Löschen, kein Laden, keine In-App Einkäufe.
        Den anderen Bug kenne ich nicht, aber hatte auch keine Tinder, Insta, etc. in der Familie. Wir Eltern nutzen Insta, etc. auch nicht. Daher keine Option in der Familybibliothek.

  • Was wenn Kindern generell -wie bereits in anderen Ländern- Handys etc. erst ab 16 Jahren zur Verfügung gestellt werden? Geht da die Welt unter? Ich glaube nicht. Aber Apple zeigt auch mal wieder, das es offensichtlich schwerwiegende Probleme in diesem Bereich bestehen und Apple so tut, als wisse man nichts davon, dass es alles so durchschaubar ist. Mir bleibt einfach nur ein Kopf schütteln übrig.

    • Handy ab 16 fände ch persönlich richtig und gut. Das ist aber ein Thema der Gesellschaft und damit auch der Politik. Das iPhone mit seinen Möglichkeiten hat die Welt überrascht. Wenn sich die Erwachsenen schon nicht vom Handy lösen können, und die Politik vom digitalen #neuland überrollt wird, dann kann das nicht vorrangig Apple vorgeworfen werden.

  • die beste kindersicherung sind die eltern. ich weiss nich, warum kinder als erstes ein smartphone haben müssen. ich bin froh, dass ich bei meinem sohn mit nem tastentelefon beginnen konnte. sicher möchten viele wissen, wo das kind is. aber dafür gibts doch sicher andere möglichkeiten?

    • Heutzutage werden Verabredungen oder Weitergabe von Informationen durch die Schule nur noch über WhatsApp Gruppen gemacht. Wer nicht dabei ist, verliert den Anschluss. Wer seinem Kind das verwehrt, grenzt es aus. Das Tracking des Standorts ist eher nebensächlich.

  • Unser Sohn ist nun 13 und mag auch ein iPhone haben. Gibt es bei mir aber erst, wird er 16. Da kann er sich noch so auf den Kopf stellen. Aber dann würde ich zusätzlich wohl noch ein DNS-Profil installieren, welches filtert. Vielleicht ist das für manche hier auch noch eine interessante Idee.

    • Das geht sogar sehr einfach. Nur im Router bei DHCP als Standard-DNS die DNS-Server von NextDNS eingeben, und schon wird auf den Geräten standardmäßig der gepflegte Content Filter angewendet. Allerdings können die Kinder das schnell umgehen, indem sie manuell einen anderen DNS Server (Google zum Beispiel) auf ihren iPhones eingeben. Man muss zusätzlich einen Umgehungsschutz für LAN und WLAN konfigurieren, z.B. durch Firewall-Regeln. Das dürfte die meisten Eltern überfordern. Wenn die Kinder Mobilfunk mit großem Datenvolumen haben, schalten sie einfach WLAN zu Hause ab und alle Tore stehen wieder offen.

    • Ist das Kind dann nicht ausgegrenzt wenn es erst mit 16 ein Handy bekommt? Mein Sohn ist 8, hat noch kein Handy, aber ich denke mit dem Wechsel auf die weiterführende Schule wird er in eine Klasse kommen wo dann alle Kinder ein Handy (Smartphone) haben.

  • Bei mir funktioniert das mit ca. 21 iPads wunderbar.
    Allerdings: Es fehlen einige essentielle Dinge, die nur zusätzliche Apps benötigen
    1. Beispiel: Kontent-Sperre (funktioniert das nun unter iPadOS-Version, dass man einzelne Internetseiten sperren kann?
    Hierzu verwende ich BlockPro-App. Eigentlich nur für iPhone verrichtet es auf dem iPad auch ihre Dienste. Hier kann man Schlagwörter eingeben, die über Safari geblockt werden.
    2. Beispiel: Wenn ein Kind den PIN weiß, kommt es überall ran. So auch dummerweise an die ausgeblendeten Apps unter iPadOS 18.
    Hier habe ich mir Abhilfe aus dem Appstore geholt. Das kostenlose Tool „Appsperre“ klinkt sich in die „Bildschirmzeit“ mit ein. Und man kann einen extra PIN erstellen. Funktioniert zuverlässig.

  • Und warum müssen Kinder Apps wie TikTok, Youtube und Co. überhaupt nutzen? Eh nicht für Kinder gedacht.

    • Grundsätzlich gebe ich Dir recht. Das normale YouTube brauchen die Kids nicht. Aber es gibt ja Kinderprofile in YouTube oder die YT Kids App. Dort sollten unschöne Videos die Ausnahme sein. Bloß: Wenn die zeitliche Einschränkung der Nutzung dieser Apps nicht funktioniert, ist das wieder ein Apple-Problem.

  • Vielleicht bin ich doof. Aber ein Kind, dass mit seinem IPhone etwas aus dem Internet oder AppStore kaufen will, muß das doch auch bezahlen. Kann das nicht ausgeschlossen werden?
    Wenn nicht, wird das Geld doch vom Konto eines Elternteils abgebucht. Und das bemerken Eltern nicht? Selbst wenn das Kind ein eigenes Konto hinterlegt haben sollte, so wird doch wohl dieses Konto von den Eltern kontrolliert. Oder sind Eltern dumm?

    • Richtig, Eltern offensichtlich dumm…
      Schlau machen heißt die Devise und nicht andere verantwortlich machen für alles.
      Es gibt YouTube Kids, z.B.
      Und Kinder App’s.
      Also nicht gleich überall draufhauen sondern an die eigene Nase fassen.
      App’s können die Kinder auch nicht einfach kaufen, selbst wenn sie ein Passwort haben, muss immer ein Elternteil zustimmen…
      Und wenn die Kinder es trotzdem schaffen sollten sind die Eltern dümmer als ihre Kinder, oder?
      Oder einfach nur zu faul die Geräte, für Kinder einzurichten.
      Ich selbst habe früher bei Computer’n die Segel gestrichen als mein Filius mit seinem Computer über eine andere Mac Adresse von einem Gerät Gerät im eigenen Netzwerk alles machen konnte was er wollte.
      Bei einem Computer wäre es nicht möglich die Mac-Adresse zu Faken.
      So etwas ist möglich aber auch da kann man zur Not wirklich nur den Stecker ziehen.
      Es ist also ein Kräftemessen zwischen Eltern und Kindern.
      Und der Einfallsreichtum bei Kindern wird immer wieder unterschätzt!
      Viel Spass mit Euren Kindern…
      Ich bin da raus, aber ich sehe es bei Enkelkindern

    • Worauf nimmst Du Bezug? Dazu steht nichts im Artikel. Und ja, App Kauf und In-App Kauf kann durch Bildschirmzeit eingeschränkt werden. Geht auch mE gut.

    • Wenn Dein Kind eine App aus dem AppStore zu kaufen versucht, bekommst Du die App im AppStore angezeigt mit einer Get Option um zuzustimmen.

  • Selbst die Mitarbeiter der Hotline kennen diesen Umstand und rollen nur die Augen und Apple diskutiert das einfach weg? Es könnte so einfach sein Metatags / Content Search beim Safari – 2 Faktor auf den Elterngerät bei diversen Aktivitäten und nicht irgendwelche 4 Stellen Pincodes. Die innerhalb weniger Minuten ausgelotet sind. / und nicht immer mal mit einer Minute mehr verlängern. Wir haben irgendwann angefangen mit Aufklärung und Vertrauen zu arbeiten. ;-)

  • Wer kann sagen wann bei einer Anfrage des Kindes man eine Push-Nachricht, eine Mitteilung in der Nachrichten App und mal gar nichts bekommt? Meistens muss ich aktiv unter Einstellungen > Bildschirmzeit des Kindes schauen ob es eine aktuelle Anfrage gibt. Andere Eltern werden anscheinend genauso unzuverlässig informiert. Wie ist es bei euch?

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

    ifun.de ist das dienstälteste europäische Onlineportal rund um Apples Lifestyle-Produkte.
    Wir informieren täglich über Aktuelles und Interessantes aus der Welt rund um iPhone, iPad, Mac und sonstige Dinge, die uns gefallen.
    Insgesamt haben wir 39190 Artikel in den vergangenen 6384 Tagen veröffentlicht. Und es werden täglich mehr.
    ifun.de — Love it or leave it   ·   Copyright © 2025 aketo GmbH   ·   Impressum   ·   Cookie Einstellungen   ·   Datenschutz   ·   Safari-Push aketo GmbH Powered by SysEleven