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Objekte KI-unterstützt entfernen

Neu in iOS 18.4: Foto-Retusche mithilfe von „Apple Intelligence“

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Mit iOS 18.4 steht nun auch die Funktion „Bereinigen“ offiziell in der Fotos-App auf dem iPhone zur Verfügung. Hierbei handelt es sich um eine ebenfalls im Rahmen von „Apple Intelligence“ integrierte und auf künstlicher Intelligenz basierende Funktion, mit deren Hilfe man störende Objekte aus Fotos entfernen kann. Wie gut oder schlecht das funktioniert, unterscheidet sich abhängig von den gewählten Fotos und Objekten zum Teil deutlich.

Ios 18 4 Fotos Bereinigen

Die Funktion findet ihr etwas unscheinbar platziert, wenn ihr bei einem in der Fotos-App geöffneten Bild die Bearbeiten-Funktion auswählt, unten rechts mit einem Radiergummi als Symbol. Beim ersten Aufruf dauert es ein wenig, bis die Erweiterung vollständig geladen ist. Anschließend habt ihr dann die Möglichkeit, gezielt einzelne Objekte, sogenannte „Ablenkungen“, aus dem Bild zu entfernen.

Ios 18 4 Fotos Bearbeiten Bereinigen 1

Die „Bereinigen“-Funktion unterstützt euch bei solchen Bildkorrekturen, indem die infrage kommenden Objekte wie etwa die Gießkanne in unserem Beispielbild teilweise schon automatisch hervorgehoben werden. Zudem kann man auch über auf dem Bild vorhandene Objekte streichen, sie antippen oder einkreisen. Wenn genaueres Arbeiten nötig ist, kann man die entsprechende Stelle im Foto auch vergrößern, indem man wie üblich zwei Finger auf dem Bild auseinanderzieht.

Ios 18 4 Fotos Bearbeiten Bereinigen 2

Wie eingangs schon erwähnt, unterscheiden sich die Ergebnisse, die man mithilfe dieses neuen Retusche-Werkzeugs erzielen kann, in der Qualität zum Teil deutlich. Im privaten Bereich präsentiert sich die „Bereinigen“-Funktion von „Apple Intelligence“ jedoch als attraktive Option, wenn es darum geht, die mit dem iPhone aufgenommenen Fotos schnell und einfach zu verbessern.

Weitere KI-Verbesserungen für die Fotos-App

Als weitere Neuerungen wurde die Fotos-App auf dem iPhone mit iOS 18.4 mit einer verbesserten Suchfunktion sowie der Möglichkeit ausgestattet, Rückblickfilme auf Basis einer Textbeschreibung zu erstellen.

04. Apr. 2025 um 09:00 Uhr von chris Fehler gefunden?


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  • Und nicht mal auf meinem iPhone 14 Pro Max ist das freigeschaltet. Lächerlich Apple.

  • Mir fehlen schon sehr die Bearbeitungsmöglichkeiten von Samsung :-/ Da hinkt Apple Lichtjahre hinterher.

  • Hm, trotz 18.4 bei mir nicht zu sehen – iPhone 14 Pro. Gibts das nur bei neueren Modellen? Auf dem Foto im Artikel ist 12 oder 13 zu sehen!?

  • iPhone 13 Pro Max und diese Funktionen sind nicht mehr verfügbar? Ein Witz, ich kann nur nicht drüber lachen!

  • Ich hab mir das besser vorgestellt. Bei meinen bisherigen Ergebnissen hat man gesehen, dass da was verändert wurde. Bzw. es war einfach nur eine verwischte Stelle.

    • Hängt von der Größe des entfernten Teils und der Art des (Umgebungs)Hintergrunds ab.
      Manchmal hilft es, wenn man bei größeren Objekten diese nicht auf einmal, sondern Stück für Stück entfernt

    • Je „ruhiger“ die Umgebung des zu entfernenden Objektes ist, desto besser wird das Ergebnis.
      Man darf nicht vergessen das „hinter“ dem Objekt ja nichts ist und quasi aus der Umgebung berechnet wird.
      Eine Stelle, an der ein Objekt in einer sehr farbenintensiven Umgebung entfernt wurde, wird natürlich verwaschen aussehen.
      Oft hilft es diese Stellen dann selbst auch noch 1-2 mal zu bereinigen.

      • Bspw. in Photoshop werden bei ähnlichen Funktionen aber recht komplexe Hintergründe rekonstruiert. Ich hab ehrlich gesagt schon vor 20 Jahren bessere nicht-KI-basierte Algorithmen gesehen, als das was Apple hier bietet. Mit KI-Unterstützung sollte das deutlich besser sein.

        Meine Vermutung: Das verwendete Modell (was ja extra runtergeladen wird) ist einfach zu schwach.

    • Du kannst auch das „Geisterbild“, das manchmal als Ergebnis noch zu sehen ist, nochmal einkreisen.
      Bei mir hat das bislang so gut wie immer bestens funktioniert, nach dem zweiten Mal bereinigen, war das Bild an der Stelle sauber. Hängt aber, wie von anderen schon beschrieben, stark vom Hintergrund ab.

  • Das seltsame daran ist, dass ich diese Funktion auf meinem Ipad schon eine ganze Weile hatte, nachdem ich mit dem Gerät im nicht EU-Gebiet eingeloggt war, nicht auf dem iPhone (15 pro Max)
    Jetzt habe ich sie offiziell auf dem iPhone aber nicht mehr auf dem iPad (vorletzte Gen.)

  • Muss auch sagen, dass das erstaunlich gut funktioniert. Habe schon einige Schnappschüsse damit verbessert.

  • Schade, dass da Apple alle Altgeräte (>2 Generationen) willkürlich beschnitten hat.
    Hätte ich gern mal ausprobiert.

  • Funktioniert sehr gut, wenn man von keiner Zauberei ausgeht. Manchmal glaube ich die Leute denken sie bekommen von heute auf morgen magische Kräfte. Eventuell muss man auch ein wenig Erfahrung in Bildbearbeitung haben um Zusammenhänge in der Retusche zu verstehen.

  • Leider ist die Funktion ziemlich enttäuschend im vergleich zu anderen KI.
    Bei einfachem Hintergrund aber dennoch zu gebrauchen.

  • Zwei Anmerkungen hierzu: 1. Das klappt in meinen Tests äußerst meh. 30 % gute Ergebnisse, 70 % will man einfach nur unbrauchbar.
    2. Ich will kein Öl ins Feuer der Leute gießen, die ältere Geräte haben, aber das Feature funktioniert auch noch, wenn man Apple Intelligence in den Settings ausschaltet :D – kann ein Bug sein, weil es ist total offensichtlich, dass es da im Hintergrund ordentlich rechnet und zu tun hat.

  • Die App Retouch funktioniert bei weitem besser und genauer ;-)

  • Der angebliche Vorteil, dass KI-Funktionen lokal auf neuen Geräten laufen, ist mE keiner. Das dauert selbst bei den Schreibtools so lange (M1), dass der ChatGPT-Server um Längen schneller ist.

    • Der Sinn der lokalen Ausführung ist der Datenschutz, der Preis ist die Zeit.

      • So ein Quatsch. Außerdem hat Apple ja eigene Server, die angeblich voll verschlüsselt KI-Anfragen beantwortet. Da hätte man also problemlos auch ältere iPhones mit Apple Intelligence versorgen können – und sie hätten sogar schneller reagiert als die lahmen Topmodelle mit ihrer lokalen Verarbeitung. Der Datenschutz wäre gem. Apple genauso garantiert gewesen.

  • „Bereinigen laden“ … seit einer gefühlten Ewigkeit … sehr unbeeindruckend Apple

  • Diese Funktion hat Android OS mit dem Google Pixel 7A vor zwei Jahren schon gehabt. Kurz danach kam die auch in der Google Fotos App auf dem iPhone dazu, wenn man ein Speicherplan bei Google hatte. Und das hat auch sehr gut funktioniert, ohne dass man damit ein High and Smartphone benötigte. Das ganze hat überhaupt nichts mit einer besonderen KI Leistung zu tun. Das ist leider wieder einmal alles reines Marketing. Das Apple überhaupt so lange gebraucht hat, ist schon absolut ein Witz.

  • Ich bin enttäuscht wie schlecht die Funktion im Vergleich zur Android Variante ist. Gleiches Bild, 1x iPhone 15 Pro, 1x Fairphone 5. Die Qualität beim iPhone ist eine Katastrophe. Da hilft dann auch kein Verkaufsargument „Privacy“. Wenn das Ergebnis so schlecht ist, wird es nicht verwendet.

    Die Konkurrenz ist hier echt meilenweit voraus. Ich hoffe, dass Apple Intelligent nicht das neue Siri wird, sondern wir echte Verbesserungen sehen und der Anschluss zu den Mitbewerbern gefunden wird.

  • Ich wette, es gibt einige Apps, die das wesentlich besser hinkriegen und auch auf älteren Geräten laufen.
    Ich traue Apple allerdings durchaus zu (und erwarte es eigentlich auch), dass hier noch gründlich nachgebessert wird.

  • Ich bin kein Foto-Profi – und meiner bescheidenen Meinung nach sind die Ergebnisse für die meisten Anwender, sicherlich total ausreichend, wie auch für mich.

  • Wie läuft 18.4 denn sonst so? Noch Probleme mit Mail bspw.?

  • Reiner Marketing Trick. Dazu braucht man nur wirklich keine KI.
    Apps wie „Retouch“ machen das schon seit vielen Jahren auf allen älteren iPhones.

  • Richtig coole finde ich: Kreist mal ein Gesicht ein, es wird verpixelt.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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