Zunächst nur in den USA
„Community Notes“: Meta-Alternative zum Faktencheck startet
Meta hat im Januar angekündigt, sein bisheriges Programm zur Überprüfung von Fakten schrittweise umzustellen. Anstatt hier wie bislang auf spezialisierte Teams zu vertrauen, will der Konzern künftig auf ein Community-basiertes System setzen. Zunächst als Testlauf deklariert, geht das „Community Notes“ genannte System jetzt in den USA an den Start.
Von der Änderung sind die Meta-Plattformen Facebook, Instagram und Threads betroffen. Das neue System soll es Nutzern ermöglichen, dort veröffentlichte Inhalte mit zusätzlichen Kontextinformationen zu versehen. Allerdings werden diese Ergänzungen zunächst nicht öffentlich sichtbar sein. Meta zufolge soll das System in einem ersten Schritt nur intern getestet werden, um sicherzustellen, dass es zuverlässig funktioniert.
Technische Basis kommt von X
Als Vorlage für diese Funktion dient das auf der Plattform X ursprünglich unter der Bezeichnung „Birdwatch“ eingeführte und später in „Community Notes“ umbenannte System, mit dessen Hilfe Nutzer erklärende oder korrigierende Anmerkungen zu Beiträgen verfassen können. Meta legt den hierfür verwendeten, quelloffenen Algorithmus auch dem fortan in Facebook, Instagram und Threads integrierten System zugrunde.
Die Änderung wurde bereits nach ihrer Ankündigung kontrovers diskutiert. Anders als bisher können überprüfte Inhalte nicht mehr in ihrer Reichweite eingeschränkt werden, sondern sollen ausschließlich als zusätzliche Informationen dienen.
Meta begründet den Wechsel mit den Erfahrungen aus dem bisherigen Faktenprüfungsprogramm. So hätten Experten, wie alle anderen Menschen auch, ihre eigenen politischen Vorurteile und Perspektiven, und dies könne sich in der Auswahl und Bewertung von Inhalten widerspiegeln. Durch die „Community Notes“ solle eine breitere Vielfalt an Einschätzungen berücksichtigt werden.
Vorerst nur in den USA
Die „Community Notes“ sind vom 18. März an zunächst nur in den USA verfügbar. Für Nutzer in anderen Ländern bleibt das bisherige System zur Faktenprüfung vorerst bestehen. Meta plant, die Änderung schrittweise weltweit umzusetzen, macht jedoch keine konkreten Angaben zum Zeitplan.
Gut, werden dann halt Bots darauf angesetzt die Community-Feedbacks zu schreiben. Ob es das wirklich besser macht – bezweifle ich.
Ich habe nicht den Eindruck, dass es bei dieser Änderung darum geht, es besser zu machen.
Hast du dich vor deinem Kommentar intensiv mit der Funktionsweise von Community Notes beschäftigt? Sieht leider nicht danach aus.
Offensichtlich nicht
wieder irgend ein blaaa
Sehr schade; in Zeiten, wo Fake News sehr einfach glaubhaft serviert werden können soetwas abzuschaffen… da haben die Firmen mal wieder nur die $$-Zeichen in den Augen.
Wer auf Facebook unterwegs ist, der ist eh verloren. Denen könntest du einen Faktenchecker daneben setzten und trotzdem würden die keine AI-Bilder erkennen und alles glauben was da geschrieben steht.
Internetführeschein und Punktesystem wie in Flensburg würde helfen.
Fakenews verbreitet, zack nen Punkt.
Fakenews geliked, noch ein Punkt.
Zuviele Punkte Internetverbot, Idiotentest…
Gut so und auch das ist überflüssig, gerade in Zeiten wo Fakenews eher von staatlicher Seite verbreitet werden!
Wo werden denn Fakenews von staatlicher Seite verbreitet?
Beispiel, ganz neutral betrachtet:
Oval Office mit Macron und Trump: Behaupten beide etwas gegensätzliches bzgl. der EU- und USA-Hilfen für die Ukraine.
Einer von beiden verbreitet da Fake News.
Jens, jeden Abend in der Tagesschau…
Ich denke es geht weniger um Geld als darum, dass sich die Chefs nicht haftbar machen wollen für Inhalte auf ihrer Plattform (wofür in manchen Ländern ggf. strafrechtliche Konsequenzen drohen können). Die Verantwortung wird auf die Community abgewälzt.
Meta….Nein Danke
Sie wollen sicher lieber einen „Faktencheck“ durch linke Organisationen?
manche Menschen betreiben Outsourcing ihres kritischen Denkens, dafür benötigen sie so genannte „Faktenchecker“
Faktenchecker = Betreutes Denken!
Noch nie war es so leicht, an Informationen zu kommen, gleichzeitig scheinen alle zu verdummen und so faul zu werden, statt sich mit Themen selber zu beschäftigen. Da lässt man sich lieber „Fakten“ vorkauen und spult diese auf Abruf stumpf ab. Das merkt man daran, dass, wenn man mal nachfragt, da nichts mehr kommt.
Keine Frage, das Netz ist voll mit Dreck, aber lernt doch bitte selber, damit gescheit umzugehen, und haltet nicht andere für so dumm, dass diese „Vordenker“ benötigt werden.
Davon ab, haben diese „Checker“ auch schon ganz viel Mist verbreitet und auch Wahrheiten unterdrückt! Stichwort „Labortheorie“, da gibt’s es noch viele, viele weitere Beispiele!
Am Ende dienen diese nicht der Wahrheit, sondern deren, die diese bezahlen!
Damit kann der Tagespropaganda-Zuschauer und Spiegel-Leser nix anfangen.
+ 1
Leider erfordert die Überprüfung von Sachverhalten ein zig-faches der Zeit, die zum Lesen von Nachrichten oder Kommentaren mit Fake-News nötig ist. Mir ist meine Lebenszeit zu schade, somit macht die Nutzung professionelle Fakten-Checker durchaus Sinn.
Hätte auch dir gut getan, dann hättest du in deinem Kommentar nicht Vermutung mit Wahrheit verwechselt. Solange Geheimdienstmeldungen nicht validiert werden können weil die Quellen nicht zur Verfügung gestellt werden, kann man sie lediglich zur Kenntnis nehmen, mehr auch nicht. Mit Wahrheit hat das nichts mehr zu tun. Ich erinnere nur an die Massenvernichtungswaffen im Irak.