Nach Vandalismus-Welle
Call-A-Bike: Die Bahn bringt Servicegebühren zurück
Die Bikesharing-Flotte der Deutschen Bahn, Call-A-Bike, hatte zuletzt mit umfangreichen Vandalismus-Problemen zu kämpfen. Diese nahmen im zweiten Quartal 2022 so stark zu, dass die Bahn ihr Geschäftsgebiet massiv verkleinern musste und Teile der Flotte erst gar nicht mehr zur Nutzung bereitstellte. Damals informierte die offizielle App des Miet-Fahrrad-Angebotes, dass immer mehr Räder erst gewaltsam geöffnet, dabei oft beschädigt und anschließend häufig geklaut würden.
Servicegebühren kommen zurück
Jetzt meldet sich die Bahn mit Call-A-Bike zurück und nutzt die laufende Kalenderwoche zur Wiedereinführung der sogenannten Servicegebühren, auf die während der Vandalismus-Welle teilweise verzichtet wurde.
So müssen Nutzer des Bikesharing-Angebotes ab dieser Woche wieder mit zusätzlichen Kosten rechnen, wenn die Räder außerhalb von Stationen abgestellt werden. In den Rückgabestationen wird keine Gebühr fällig. Wer die Räder innerhalb des Geschäftsgebietes (aber nicht in einer Station) abstellt, bezahlt damit wieder eine sogenannte Flex Fee von 1 Euro.
Call-A-Bike: Die aktuellen Preise
Wer ein geliehenes Rad hingegen in Parkverbotszonen stehen lässt muss 10 Euro bezahlen. Außerhalb des Stadtgebietes erhöht sich die Servicegebühr auf 25 Euro. Die Bahn hat die Kosten in dem aktualisierten Call-A-Bike Preisverzeichnis (PDF-Download) abgedruckt und geht zudem auch noch mal auf die Sonder-Situation in Berlin ein.
Berliner müssen zur Station
In der Hauptstadt sorgt eine Gesetzesänderung nämlich dafür, dass die Räder nicht mehr frei im Geschäftsgebiet zurückgelassen werden dürfen, sondern fortan verpflichtend an einer Station zurückgegeben werden müssen. Die Stadt will mit den neuen Vorgaben gegen zugestellte Gehwege vorgehen, auf denen nicht nur die Bikesharing-Flotte der Deutschen Bahn, sondern auch die E-Tretroller und Scooter zahlreicher Sharing-Anbieter oft achtlos stehen gelassen werden.
That’s why we can’t have nice things. Danke an das ganze Gesocks auf Straßen.
So wahr. Leider ist der Mensch an sich dumm, und verbaut sich durch sein handeln jegliches Gute….
Echt mal. Schließe mich da grundsätzlich auch nicht aus.
true
Leider ist das so, heute auf dem Weg vom Bäcker nach Hause auf 500 Metern locker 6 Roller gehabt die mitten im Weg standen obwohl genug Platz gewesen wäre. Rollstuhlfahrer und Kinderwagen hätten da keine Chance gehabt.
Oh je, die Welt wird immer schlimmer und früher war alles besser. </Ironie off>
Leute, das ist suggestive Wahrnehmung. Früher war vieles viel schlimmer und vieles wird ständig besser.
Die Welt ist komplex. Manche Dinge verschlechtern sich und andere werden besser. Am besten reagiert man spontan auf bestimmte Entwicklungen und löst sie damit hoffentlich auf.
Ich finde die Erhebung dieser Gebühren nicht schlimm, weil ich die Bikes weder im Halteverbot noch außerhalb des Geschäftsgebietes abstelle.
Alle einfach mal Rutger Bregman „Im Grunde Gut“ lesen (oder hören), sich weniger von den paar „lauten Idioten“ irritieren lassen (ggf. kurz selber tätig werden, die Roller umstellen) und den Glauben an die Menschheit wiedergewinnen. :)
Was ist eigentlich los mit der Gesellschaft? :(
Bitte Servicegebühren auch für falsch abgestellte eScooter einführen. Und wenn sie irgendwo in der Gegend rumliegen einsammeln und vom Betreiber für 150€ auslösen lassen. Das Geld können sie sich ja dann von ihrer Kundschaft zurück holen, der häufig jegliche soziale Intelligenz fehlt.
Oh ja
Meine Gedanke. Sonnst werden diese Menschen NIE was lernen.
Man kann euch leider nur rechtgeben, es wird immer schlimmer.
Dieses Asivolk was nuralles kaputt macht, vermüllt und aggro ist. So ätzend!
Alle Sharing-Unternehmen müssen gezwungen werden das einzuführen, ruhig auch das doppelte nehmen, bis zu dauerhafter Sperre bei 3x falsch abgestellt.
Sondersituation Berlin.
Was genau ist in dieser Stadt eigentlich nicht aussig ?